Microsoft – Herzlich willkommen in Bedburg!

Bedburg inmitten der Zukunftsregion Europa West (= gleich Rheinisches Revier) freut sich auf die Milliarden-Investition in das Rechenzentrum Hyperscaler und ruft Microsoft ein „Herzlich willkommen!“ zu. Schon 2026 sollen die beiden gigantischen Rechenzentren von Microsoft für Cloud Computing und Anwendung der künstlichen Intelligenz in Bedburg und Bergheim in Betrieb gehen, also bereits vier Jahre vor dem vereinbarten Kohleausstieg.

Eine Erfolgsstory für alle Beteiligten. Gewinner sind Bedburg, das Rheinische Revier, NRW, der Bund und nicht zuletzt der Magnet Microsoft selbst. 

Bedburgs Bürgermeister Sacha  Solbach ist zu Recht stolz auf die Investitionsentscheidung des internationalen Weltkonzerns: „Wenn die Datenleitungen die Bodenschätze sind, werden die Hyperscaler Data Center die neuen Kraftwerke unserer Region sein!“ 

Für das US-Technologie-Unternehmen ist es die größte Einzelinvestition in der vierzigjährigen Geschichte von Microsoft in Deutschland. Mit seinen weltweit mehr als 300 Rechenzentren profitiert Microsoft von den beiden europäischen Datentrassen, den Hochleitungs-Internetverbindungen zwischen Amsterdam und Frankfurt sowie zwischen Stockholm und Paris, die sich in der Region kreuzen.

Das Rheinische Revier liegt zudem inmitten der wirtschaftlich stärksten und bevölkerungsreichsten Region Europas. Circa 110 Millionen Menschen in Deutschland und den Benelux-Länder können von Bedburg und Umgebung aus mit Rechen- und Speicherkapazität versorgt werden. Laut der Bundesnetzagentur liegt die Stromausfallquote in der Region bei weniger als zehn Minuten pro Jahr, ein Spitzenwert auch im internationalen Vergleich. 

Der Bund sieht sich durch seine Bereitstellung von 14,8 Milliarden Euro für den Strukturwandel im Braunkohlerevier bestätigt. Das Land NRW hat mit seiner Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie im Frühjahr 2021 „Dateninfrastrukturen im Rheinischen Revier“ nunmehr bereits Erfolg. 2021 wollte NRW diese Region als geostrategisch besonders günstig für ein Hyperscale-Rechenzentrum, ein Datendrehkreuz und einen Digitalpark international sichtbar machen. Mit der Investitionsentscheidung von Microsoft in Höhe von circa zwei Milliarden für NRW ist dies bestens gelungen, also NRW ebenfalls auf der Gewinnerseite!

Eingebettet in die Erkenntnisse dieser Machbarkeitsstudie haben Bedburg, Bergheim und Elsdorf die Gewerbeflächen für die beiden Digitalparks als Teamleistung in den letzten zwei Jahren entwickelt. Bebauungspläne, rechtliche Rahmenbedingungen und Energieversorgung, all dies musste zielstrebig geklärt und mit Microsoft verhandelt werden, um sich in die Gewinnerliste eintragen zu können. 

In einem „Digitalpark“, einer Gewerbefläche in der Nähe eines Hyperscaler-Rechenzentrums, werden sich Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen ansiedeln, die von schnellen Übertragungsgeschwindigkeiten profitieren. 

 

Durch die Entwicklung der Digitalparks in direkter räumlicher Nähe der beiden Hyperscaler, die selbst nur 300 Mitarbeiter an Personal benötigen, entstehen als Sekundäreffekt circa 2.500 Arbeitsplätze. Die große Prozesswärme, die in den Rechenzentren entsteht, soll für Gewerbe, Industrie und Privathaushalte eingesetzt werden. „Damit können wir halb Bergheim heizen“, führt Bergheims Bürgermeister Volker Mießeler zukunftsorientiert aus.

Microsoft wird dies alles aktiv unterstützen, sich auch sozial einbringen und als Partner der Kommunen gemeinsame Qualifizierungs-, Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahem umsetzen. 

In einer gemeinsamen Pressekonferenz von NRW und Microsoft wurden Details dazu bekannt gegeben: ein KI-Mobil mit Fahrten zu Schulen und Ausbildungszentren, eine erste virtuelle Jobbörse – mit dem Ziel, zehntausend Menschen in NRW zu erreichen – sowie weitere Bildungsangebote zur KI bis Ende 2025 von einem Berufskolleg bis zu einer Datacenter Academy. 

Von besonderen Erfolgen zur Thematik Energiewende im Rheinischen Revier, von mir bereits seit dem Jahre 2019 großräumiger „Zukunftsregion Europa West“ genannt, eine der spannendsten Regionen in Deutschland, konnte bereits teilweise wie folgt berichtet werden:

Von Europas größtem Quantencomputer der kanadischen Firma D-Wave in Jülich, dem CO2-neutralen und prämierten Projekt „Smart Quart“ in Bedburg, „die größte künstliche Sonne der Welt“ in Jülich, Bau des ersten europäischen Exascale-Supercomputers JUPITER im Jahre 2024 durch ein deutsch-französisches Konsortium und betrieben vom Jülich Supercomputing Centre (JCS), NRW-Förderung für ein Projekt zur Wasserstoff-Herstellung von klimaneutralem ÖPNV in Heinsberg – mit dem Ziel grünen Stroms für 500 Brennstoffzellenbusse in NRW bis 2025 -, am Hermann-Josef Krankenhaus in Erkelenz wurde am 8. März 2024 die Inbetriebnahme des Demonstrationsvorhabens Wasserstoff für klimafreundliche Energieversorgung in großen Gebäudekomplexen gefeiert, mit dem Ziel bis 2038 rund 15 innovative Wasserstofftechnologien im Rheinischen Revier zu installieren.

Alle technischen Neuerungen – an der Spitze nun von Microsoft angeführt – werden dafür sorgen, dass das „Innovation Valley Rheinland“ sich keineswegs mehr hinter Silicon Valley in Kalifornien zu verstecken braucht.

Als europäische Modellregion für Zukunftstechnologien wird die Region um Bedburg mit attraktiven neuen Arbeitsplätzen immer mehr als eine der spannendsten Zukunfts-Entwicklungen des gesamten Wirtschaftsstandorts Deutschland im Blickpunkt stehen.

Zudem wird nach dem Ende des Kohleabbaus mit den großzügigen Seen eine landschaftlich reizvolle Erholungsregion von ungeahnten Ausmaßen entstehen.

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