Zukunftsregion Europa West – dort investieren, wo zukünftig die Musik spielt
Zukunftsregion Europa West
- dort investieren, wo zukünftig die Musik spielt -

Wenn man überlegt, in welcher Region man zukünftig in Immobilien investieren soll, kommt man an der Zukunftsregion des Wirtschaftsraums Europa West nicht mehr vorbei!
Bei der richtigen Wahl für einen Immobilienstandort kommt es nicht darauf an, welche Wertigkeit ein Standort heute besitzt, vielmehr entscheidend ist die zukünftige Entwicklung für die nächsten 20 Jahre. Es nützt niemandem, wenn ein Standort heute gute Kennzahlen aufweist, ohne eine aussichtsreiche Zukunftsaussicht zu haben. Eine Immobilie wird nur dann langfristig eine positive Wertsteigerung erfahren, wenn die sie umgebende Region ebenfalls eine aufstrebende Entwicklung nimmt.
In NRW fallen einem neben den Städten Düsseldorf, Köln und Bonn bei genauer Betrachtung vor allem der Wirtschaftsraum Europa West ins Auge. Es lohnt sich die Aussichten dieser Zukunftsregion näher zu betrachten:

1.) Günstige Lage in Europa:
Ausgehend von der Rheinschiene Köln-Düsseldorf Richtung Westen hinüber nach Aachen, den nahen Benelux-Staaten und bis hin nach Brüssel wird in Zukunft die Region Europa West eine herausragende Rolle spielen. Dabei wird die Lage zusätzlich von der Nähe der bereits bestehenden Metropolregionen Köln/Bonn (127,4 Mrd. BIP), Düsseldorf (69,2 Mrd. BIP), Ruhr (141,6 Mrd. BIP) und Niederrhein/ Nord-Limburg (54,5 Mrd. BIP) positiv beeinflusst.

2.) Staatliche Förderung zur zukunftsweisenden Restrukturierung des Braunkohle-Revier:
Hinter dem Begriff „Innovation Valley Rheinland“ und der „Zukunftsagentur RHEINISCHES REVIER“ (ZRR) verbergen sich eine Vielzahl von Maßnahmen und staatlichen Förderungen. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. In der beigefügten Karte verbindet sich mit jedem farbigen Punkt eine gesonderte Fördermaßnahme mit großer Zukunftswirkung für die region und ganz Deutschland.
Über 20 Jahre hinweg sind aktuell Strukturhilfen von rund 15 Milliarden Euro für das Rheinische Revier gesichert. Gefördert werden sollen neue Wirtschaftsfelder und Arbeitsplätze. Die Region soll als europäische Modellregion unter Beweis stellen, dass eine stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien funktioniert.
Eine Innovation ragt beispielgebend heraus: Jüngst im Januar wurde Europas erster Quantencomputer mit mehr als 5.000 Qubits der kanadischen Firma D-Wave in Jülich eröffnet, 44 internationale Experten waren am Bau des Modells beteiligt. „Mit dieser geballten Rechenpower beantworten wir die Fragen aus den Bereichen des Klimawandels, der künstlichen Intelligenz, der Medikamenten- und Impfstoffforschung“, stellte Ministerpräsident Wüst bei der Eröffnung heraus. „Die Ergebnisse, die dabei erzielt werden, kommen den Menschen in NRW und weit darüber hinaus zugute!“
Das Rheinische Revier soll eine weitgehend treibhausgasneutrale Modellregion für gutes Leben und gute Arbeit zum Nutzen der heutigen, aber auch der folgenden Generationen schaffen.
Als ein zweites Einzelbeispiel sei das co2-neutrale Projekt „Smart Quart“ – ein Konsortium aus 9 Partnern u.a. mit der RWTH Aachen – genannte, das unter anderem in Bedburg – unweit von Jülich – entsteht. Mit einem Förderbescheid des Bundeswirtschaftsministeriums entsteht auf 60.000 qm mit 150 WE eine zukunftsweisende Ressourcenschutz-Siedlung als einem der ersten „Reallabor der Energiewende“.

3.) Rekultivierte Landschaften mit hohem Freizeitwert:
Neben der Stärkung innovativer Wirtschaftskraft gibt es parallel dazu viele kraftvolle Initiativen, die Gegend nach Beendigung des Braunkohletagebaus zu einer attraktiven Zukunftsregion mit hohen Freizeit und Erholungswert umzuwandeln.
Alle Initiativen können auch hier an dieser Stelle nicht genannt werden.
Schon seit längerem realisiert ist die Freizeitregion Sophienhöhe etwa 13 km² Fläche bei Jülich. Nach mehr als drei Jahrzehnten ist das Wegenetz auf fast 100 Kilometer angewachsen. Die Sophienhöhe ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Die jungen Wälder sind über das Stadium der Erstbepflanzung hinausgewachsen. Zahlreiche Tiere und Pflanzen haben die Sophienhöhe besiedelt, und eine sorgsame forstliche Pflege fördert die Entwicklung einer naturnahen Flora und Fauna.
In der Zukunftsregion „indeland“ – gefördert von 7 Städten und Gemeinden – wird zukünftig u.a. der Bade- und Freizeitsee Inde-See etwa in Größe des Tegernsee in einem ehemaligen Baggerloch entstehen, der freilich Jahrzehnte brauchen wird, bis er gefüllt ist. Aber bereits während der Füllphase wird es Wanderwege in der Böschung geben.
In einer der wesentlich größeren Tagebaugrube bei Elsdorf wird der zweitgrößte Freizeit- und Badesee nach dem Bodensee entstehen, gefördert vom Planungsverbund „Rheinisches Sixpack“.
Mit dem Leitprojekt „Grünes Band“ des Zweckverbandes Landfolge Garzweiler – ein Zusammenschluss von drei Städten und einer Kommune mit rund 430 Quadratkilometer – wird seit 2016 als Initialprojekt eine systematische Grün- und Landschaftsentwicklung im Sinne einer grünen Infrastruktur entwickelt. So soll es Mensch, Natur, landwirtschaftliche Produktion und Kultur zusammenbringen. Es soll einen Raum für Artenschutz, Biodiversität, Mobilität und Erholung entstehen.

4. Fazit:
Die Zukunftsregion Europa West wird nicht nur dank Zukunftstechnologien wirtschaftlich stark sein, sondern auch eine attraktive, landschaftlich reizvolle Erholungsregion von ungeahnten Ausmaßen werden.
NRW und der Westen von Europa wird davon spürbar profitieren und alle, die in dieser Region investieren in industrielle Beteiligungen oder in Immobilien.
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