Zauberhafte Verwandlung
Zauberhafte Verwandlung
Nachher hochwertige Sanierung mit einer Harmonie aus alt und neu…
Das linke der zwei kleinen Fenster im Bullenstall finden Sie in der hochwertig sanierten Gutshofwohnung mitten zwischen den beiden bodentiefen Fenstern im restaurierten Originalzustand wieder!
Traditionelle und moderne Baukunst werden in den Gutshöfen zu einer reizvollen Symbiose vereint.
In jeder dieser Gutshöfe wohnt ein Zauber inne!
#Denkmalimmobilien #Denkmalimmobilien Ankauf #denkmalgeschütztes Eigentum


Denkmalimmobilien – Jetzt! in Denkmalimmobilien investieren
Denkmalimmobilien
Jetzt! in Denkmalimmobilien investieren
Steigende Zinsen, steigende Inflation und steigende Baupreise! Lohnt sich aktuell
noch eine Investition in eine Denkmalimmobilie?
Bei genauer Betrachtung gibt es auch augenblicklich immer noch mehr Argumente,
die für einen Immobilienerwerb sprechen, als es Argumente dagegen gibt.
Befassen wir uns aber zunächst einmal mit den Anfangs genannten aktuellen – auf
den ersten Blick – negativen Konjunkturdaten. Wirken sich diese Rahmendaten so
aus, dass sie die ansonsten vorhandenen Vorteile der Immobilie aktuell aufheben,
wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Diese Frage lohnt es sich zunächst
einmal zu untersuchen.
#Zinsen - steigende Zinsen
Steigende Zinsen verteuern naturgemäß die monatlich an die finanzierende Bank zu
zahlenden Annuitätskosten für Zins und Tilgung. Allein die Zinsen, die mit unter 1 %
auf einem historischen Niedrigstand waren, haben sich in diesem Jahr mehr als
verdreifacht. Aktuell ist von einem Zinssatz von ca. 3,5 % auszugehen. Die Banken
finanzieren außerdem nicht mehr zu 100 oder 110 %, sondern verlangen – je nach
Bonität – ein Eigenkapital von 10 bis 20 %
Betrachtet man den Zinsmarkt der letzten 40 Jahre mit Baufinanzierungszinsen bis
zu 5 bis 8 %, so ist ein Zinssatz von aktuell 3,5 % immer noch weit unter dem
Durchschnitt der Vergangenheit. Bei derzeit zu erwartenden weiteren Erhöhungen
der Leitzinsen in Amerika, Europa und Deutschland werden weitere
Zinssteigerungen die Folge sein.
Also besser jetzt mit augenblicklichen Zinsen langfristig finanzieren, um damit
weitere Zinserhöhungen – während der Zinsbindungszeit von 10 der 12 Jahren –
auszuschließen.
Wer genügend Einkommen zur Verfügung und ausreichend Eigenkapital auf den
Bank liegen hat, für den lohnt es sich auch bei aktuellen Zinsen von 3 bis 5 %, die in
der Vergangenheit der Regelfall waren, in eine Denkmalimmobilie zu investieren, um
die vielfältigen anderen Vorteile zu nutzen, auf die noch einzugehen sein wird.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass Kapitalanleger die gezahlten höheren Zinsen
kostenmindernd von der Steuer absetzen können. Damit senken sich die Zinskosten
nach Steuern nahezu um die Hälfte der Belastung. Wer eine
Baufinanzierungszusage einer Bank erhält, hat diese als Partner auf seiner Seite und
kann mit gesicherten Zahlen in seiner Investitionsrechnung ausgehen. Zu erwartende
weitere Zinserhöhungen werden für ihn somit während der Laufzeit ausgeschlossen.
Fazit:
Für besserverdienende Kapitalanleger mit einer hohen Steuerlast stehen die
höheren Zinsen einer Investition in eine Denkmalimmobilie nicht im Wege,
sondern es gilt: „Lieber gestern kaufen als morgen!“
#Inflation - steigende Inflation
Die steigende Inflation wirkt sich vorrangig negativ bei Sparguthaben auf der Bank
aus, das angesparte Geld verliert jedes Jahr an Wert, sprich an Kaufkraft.
Neben Verlierer gibt es auch Gewinner der Inflation. Es kommt darauf an, auf
welcher Seite man sich befindet: Sparer oder finanzierender Immobilieninvestor. Der
Immobilieninvestor verkleinert den Wert seiner Schulden bei der Bank und profitiert
dabei erheblich von der Inflation.
Fazit:
Ein Immobilieninvestor kann die hohe Inflation aktuell zu seinen Gunsten
nutzen!
#Baukosten - steigende Baukosten
Durch die aktuellen Lieferengpässe, verursacht durch die Pandemie und den
Ukrainekrieg, sind die Baupreise im letzten Jahr deutlich gestiegen und damit auch
die Kaufpreise für Immobilien. Bereits in den letzten 10 Jahren haben sich die
Baukosten und -preise verdoppelt.
Dem steht jedoch eine massive Steigerung des Immobilienwertes, also auch des
Kaufpreises von Immobilien gegenüber. Beispielsweise vor 40 Jahren kostete ein
denkmalgeschützter Gutshof im Kölner Süden in Rondorf 1.700 EUR/qm (3.400
DM/qm), heute kann man nichts mehr unter 6.500 EUR/qm kaufen. Aus den
Erfahrungen der letzten Jahrzehnten sind weitere Steigerungen der Kaufpreise zu
erwarten.
Fazit:
Wer heute investiert legt den Grundstein, um von der zuwartenden
Wertsteigerung seiner Denkmalimmobilie in den nächsten 10 bis 15 Jahren zu
profitieren!
# Entwicklung auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt -langfristig
Wir haben nun zunächst betrachtet, dass für Investoren mit überdurchschnittlichen
Einkommen auch – die auf den ersten Blick – aktuell negativen Konjunkturdaten
(Zinsen, Inflation und Baupreise) kein Hinderungsgrund sein sollten, in diesem Jahr
in Denkmalimmobilien zu investieren. Nunmehr befassen wir uns mit anderen
langfristigen Entwicklungen auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt, die deutlich
positive Argumente für eine aktuelle Investition liefern.
Hohe Mieten und hohe Mieternachfragen
Denkmalimmobilien in Rheinischen Gutshöfen sind nach wie vor attraktive
Kapitalanlagen. Sie sind werthaltig und jede einzelne Wohnung ist ein Unikat, das
Wohnkomfort mit Tradition harmonisch verbindet.
Exklusive Denkmalimmobilien, bei denen traditionelle und moderne Baukunst zu
einer reizvollen Symbiose vereint werden, gewähren erfahrungsgemäß eine hohe
Mieternachfrage und über dem Durchschnitt liegende hohe Mieten. Nähere
Informationen dazu im Podcast Mai 2022: „Ein außergewöhnlich attraktives
Wohnerlebnis: Leben in einem Gutshof-Denkmal“.
- # hohe staatlich gewollte Steuervorteile und guter Wiederverkauf
Denkmalimmobilien bieten vor allen Dingen auch hohe, vom Staat gewollte,
einzigartige Steuervorteile mit einer Denkmal-AfA von 65 bis 70 %. Dies führt dazu,
dass circa ein Drittel der Investition aus ersparten Steuern während der Laufzeit von
12 Jahren zurückfließen. Nach Steuern kostet somit beispielsweise eine
Denkmalwohnung von 1 Mio. nur noch circa 670.000 EUR (vgl. dazu Podcast März
2022: „Staatliche gewollte Vergünstigungen für Denkmalimmobilien“).
Darauf und auf die stets geltenden bekannten Vorteile wie solider Sachwert,
grundsätzlich guter Wiederverkauf für exklusive Denkmal-Objekte, Rarität und
Singulär Charakter – es gibt nur wenige Wohnungen in einem historischen Denkmal
– und nachhaltiger Vermögensaufbau wollen wir hier aus Platzgründen nicht weiter
eingehen.
#Wenige Angebote und hoher Bedarf an Wohnraum
Interessant ist es sich die aktuelle Marktentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt
einmal vor Augen zu führen, die unmittelbar auf die Parameter einer
Immobilieninvestition und deren Wertsteigerung Einfluss haben. Diese seien auch
hier nur kurz skizziert und sprechen auch ohne ausführliche Begründungen für sich.
- Es gibt bekanntlich immer weniger zu bebauenden Grund und Boden in
attraktiven Lagen, die wenigen vorhandenen werden immer wertvoller.
Es gibt einen enormen Bedarf an Wohnraum, der durch die Neubautätigkeiten
seit Jahren bei weitem nicht gedeckt wird, trotz aller vorhandenen politischen
Absichten.
Es sind nur noch wenige, neue Angebote von Denkmalimmobilien am Markt
vorhanden, sie genießen einen immer rarer werdenden Sonderstatus, weil
viele Denkmäler bereits restauriert worden sind.
Exklusiver Wohnraum wird immer wertvoller, da immer weniger Bauträger sich
wegen der gesteigerten Baukosten einen Ankauf und eine Renovierung eines
Denkmals zutrauen.
# Wichtiges Anlagekriterium: Lage mit Zukunftsaussichten
Abschließend soll noch auf ein wichtiges Anlagekriterium hingewiesen werden, das
zu allen konjunkturellen Zeiten gleichbleibend wichtig ist. Für ein langfristig
erfolgreiches Immobilen Engagement ist die Lage ausschlaggebend. Man sollte dort
investieren, wo zukünftig die Musik spielt. Bei einer richtigen Wahl eines Immobilien-
Standorts kommt es weniger darauf an, welche Wertigkeit ein Standort heute besitzt,
vielmehr entscheidend ist die zukünftige Entwicklung für die nächsten 20 Jahre und
darüber hinaus.
Eine Immobilie wird nur dann langfristig eine positive Wertsteigerung erfahren, wenn
die sie umgebende Region ebenfalls eine aufstrebende Entwicklung nimmt. Einzig
die sieben großen Städte in Deutschland leben aus der eigenen Kraft ihrer
Metropole.
Ansonsten gilt es bei kleineren und mittelgroßen Städten auf die Entwicklung der
Region zu achten. Attraktiv ist, worauf im Podcast Februar 2022 eingegangen wird,
zum Beispiel in NRW die Zukunftsregion Europa West, der Wirtschaftsraum westlich
von Düsseldorf/Köln über Jülich bis hin nach Aachen. Dort werden in den nächsten
20 Jahren staatliche Strukturhilfen von rund 15 Milliarden Euro für eine europäische
Modelregion mit Zukunftstechnologien fließen und rekultivierte Landschaften mit
hohem Freizeitwert entstehen.
Fazit:
Bei ausreichend hohem Einkommen lieber heute in Denkmalimmobilien
investieren, als morgen der Entwicklung hinterherlaufen. Attraktive
Investitionen werden es ihnen in den nächsten 10 bis 20 Jahren danken!
Ein Außergewöhnlich attraktives Wohnerlebnis: Leben im Gutshof-Denkmal
Ein Außergewöhnlich attraktives Wohnerlebnis: Leben im Gutshof-Denkmal
Die Faszination rheinischer Gutshöfe entfaltet seit über 40 Jahren in mehr als 80 restaurierten Kulturgütern ihre Aura, ein besonderes Erfolgsmodell: Leben nach Gutsherrenart, behütet von Historie und umgeben von Landschaftsparks mit Wohlfühl- Ambiente.
Inmitten ländlicher Idylle und in unmittelbarer Nähe der Metropolen im Rheinland liegen die rheinischen Gutshöfe und Landgüter.
Im Umfeld von Köln und Düsseldorf erstrahlen im besten Licht eine Vielzahl von denkmalgeschützten, vierflügeligen Backstein-Hofanlagen. Die Bewohner solcher Vierkanthöfe wissen diese attraktive Wohnform besonders zu schätzen und wollen in keinem Fall mehr in klassischen nüchternen Wohnungsbau wechseln.
Was macht den Reiz solcher Wohnanlagen aus?
Die nur dort vorzufindenden herausragenden Wohnwerte gibt es deren unzählige. Es lohnt sich einige davon sich vor Augen zu führen.
Ein Rheinischer Vierkanthof ist in seinem Geviert vor allem von der großen Scheune und seinen beidseitigen Stallungen mit ihren mächtigen Dachlandschaften und dem Ziegelmauerwerk geprägt. Das Herrenhaus bildet dann einen krönenden Abschluss der Gebäude um einen meist rechteckigen und geschützten Innenhof.
Die geschlossene Gutshofanlage bietet dabei besonders im Innenbereich einen nach allen Seiten geschützten Ort der Ruhe und Geborgenheit. Es fasziniert die Bewohner alltäglich aufs Neue, die besondere Atmosphäre der durch die Hoftore und die umgebenden Gebäude geschützten Innenhöfe zu genießen. Das liebevolle gestaltete Hof Geviert im Innenbereich eignet sich hervorragend zur entspannten Nachbarschaftspflege.
Natur und gar Naturschutzgebiete nicht nur außen herum, sondern auch innen selbige Natur mit Bäume, Sträucher und Wiesen. Ein Ort der Oase der Ruhe, der zum beschaulichen Verweilen oder Geselligkeit einlädt, fernab vom Autoverkehr und der Hektik der Innenstädte. Kindern bieten sie im Inneren des Hofes einen sicheren Hort der Freizeit und den Eltern einen Ort der Entspannung in ihren Liegestühlen auf den Terrassen.
Einen besonderen Vorteil der Gutshöfe bietet auch das Leben nach zwei Seiten. Von den großzügigen Wohnbereichen im Erdgeschoss mit seinen großen Fensteröffnungen und Türen kann man sowohl in den Innenhof als auch nach außen in den Garten blicken und austreten. Je nach Sonnenstand sucht man kühlenden Schatten oder wärmende Sonne, sucht Geselligkeit auf der Terrasse im Innenhof oder mehr Zurückgezogenheit auf der Terrassen der vor ihren Wohnungen liegenden, eigenen Garten.
Ein idyllisches Leben nach zwei Seiten, in dieser Form nur in den Rheinischen Vierkanthöfen zu finden. Im Sommer mit offenen Türen und Fenstern genießt man das Leben inmitten der wohltuenden Abgeschiedenheit der der Natur, spürt den Duft der Bäume und Blumen, ein Gefühl der Freiheit, wie sonst nur bei einem Waldspaziergang.
Bei der Architektur in den denkmalgeschützten Gutshöfen liegt der Reiz in der Kombination von altem Gemäuer und modernen Bauelementen, die angestrebte Symbiose zwischen Alt und Neu schafft eine besondere Wohnatmosphäre.
Rundbogendecken aus Ziegelsteinen, lichtdurchflutete Räume dank großen Fenster und einer Deckenhöhe bis zu 5 m sowie Lichthöfe vor mächtigen verglasten Scheunentoren sorgen für ein großzügiges Flair. Ein „Wohlfühl“-Ort für viele Generationen. Traditionelle und moderne Baukunst werden zu einer reizvollen Symbiose vereint. Kombiniert mit modernen Akzenten wie transparenten Wänden, begehbaren Deckenelementen aus Glas und Treppen aus Beton.
Dort wo historische Scheunen und Stallungen außen reizvoll sichtbar sind, sollen auch innen die Merkmale dieser mit gut erhaltenen Dachbalken in den Erdgeschoss- und Dachgeschoss-Wohnungen sichtbar bleiben, sei es vor dem seitlich abgrenzenden Mauerwerk oder als Ganzes im offenen Dachgebälk.
Die klare und zurückhaltende Architektur mit ihrer dezenten, warmen Farbgebung in Naturtönen bieten eine optimale Basis für individuelle Einrichtungswünsche und viel Raum für eigene Gestaltungsideen, wobei besonderer Wert auf den Erhalt der historischen Baumerkmale und Stilelemente gelegt wird.
In solch gelungenen Denkmalwohnungen spürt man den Geist und das Gedankengut ihrer Schöpfer, das da lautet:
„Die alten Güter, wie wir sie ererbt von unseren Vätern, wollen wir bewahren, nicht ungezügelt nach dem Neuen greifen. Bestand und Tradition, visionäre Ideen und die sinnliche Verankerung des Bauwerks an seinen Ort weisen der Zukunft den Weg. Denn nichts in der Geschichte ist beständiger als der Wandel!“
So entstand aus diesen Gedanken ein nachhaltiges Erfolgsmodell:
Das besondere Wohnerlebnis der Denkmal-Gutshöfe! In jedem dieser Gutshöfe wohnt ein Zauber inne!
Denkmal-Restaurierung eines Rheinischen Vierkanthofs
Denkmal-Restaurierung eines Rheinischen Vierkanthofs
Denkmalgeschützte Vierkanthöfe im Rheinland – vor allem als Solitärhöfe im ländlichen Umfeld – haben meist landschaftsprägenden Charakter und bestimmen das Bild vieler geschützter Landschaftsbereiche. Diese Vierkanthöfe als kulturelles Erbe einer ganzen Region sind in ihrer Architektur in besonderem Maße schützenswert.
Oftmals musste jedoch in den vergangenen Jahrzehnten die landwirtschaftliche Nutzung aus Gründen der Rentabilität aufgegeben werden. Ein Erhalt des Denkmals war auf Dauer oft nur mit Restaurierung der Bausubstanz durch Umwandlung in Wohnraum zu gewährleisten.
In enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden war es dann bei dieser Nutzungsänderung besonders wichtig, den Vierkanthof mit seinem typischen und landschaftsprägenden Charakter zumindest in seinem äußeren Erscheinungsbild möglichst unverändert zu erhalten.
Dabei ist ein Rheinischer Vierkanthof in seinem Geviert vor allem von der großen Scheune und seinen beidseitigen Stallungen mit ihren mächtigen Dachlandschaften und dem Ziegelmauerwerk geprägt. Das Herrenhaus bildet dann einen krönenden Abschluss der Gebäude um einen meist rechteckigen und geschützten Innenhof.
Ziel der Restaurierung sollte es sein, diesen optischen Charakter trotz der Umnutzung in Wohnraum möglichst unverfälscht und langfristig zu erhalten. Bei enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden sollte es gelingen, eine architektonische Harmonie zu schaffen, die auch noch in Jahrzehnten den Vierkanthof mit seinen typischen Eigenschaften als ästhetisches Bauwerk erscheinen lässt. Dergestalt sind dann auch die Denkmalbehörden zufrieden und die Investoren erhalten somit ein langfristiges Wertsteigerungspotential mit einer in sich stimmigen und harmonischen Architektur.
Die Herausforderung ist bei den meist 20 x 50 großen und 12 Meter hohen Scheune besonders groß, diese mit ausreichenden Öffnungen für eine Belichtung des Wohnraums zu versehen. Neben der Verglasung der großen Scheunentore bedarf es feinfühlig weiterer Fenster in Fassade und Dach, ohne die Mächtigkeit der Scheune in ihrer Erscheinungsform zu beeinträchtigen. Die Einheitlichkeit der Dachflächen darf dabei nicht durch Dachgauben gestört werden, stattdessen sorgen geschickt platzierte Dachflächenfenster für ausreichende Belichtung
Neue Fensteröffnungen in den Fassaden der Scheune und Stallungen sind jeweils durch einen Stahlträger-Fensterabschluss zu kennzeichnen und machen so die Unterscheidung von alt und neu leicht.
Besonderes Gewicht legen die Denkmalbehörden auf den Erhalt der Dachkonstruktionen und der Holzbalken. Auch in hundert Jahren soll noch erkennbar sein, wie in Vorjahrzehnten solche Dächer statisch gesichert wurden. Die gut erhaltenen Dachbalken können dabei in den Dachgeschoss-Wohnungen sichtbar bleiben, sei es vor dem seitlich abgrenzenden Mauerwerk oder als Ganzes im offenen Dachgebälk.
Werden in Scheune und Stallungen neue Geschossdecken eingezogen, so sollten diese nach Vorgaben der Denkmalbehörde reversibel ausgeführt werden mit einer späteren theoretischen Möglichkeit, den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können. Dies erfolgt dadurch, dass die Geschossdecken auf Stahlträgern oder auf Holzbalken aufgelegt werden, anstatt eine Betondecke durch allseitiges Aufschlitzen mit dem Mauerwerk zu verbinden.
Das meist mehr als 100 Jahre alte historische Außenmauerwerk muss gegen aufsteigende Feuchtigkeit auf Dauer geschützt werden. Dies geschieht im Regelfall durch eine Horizontalsperre, entweder durch eine chemische Injektion (= Injektage von Wachsen oder Kunstharzen) oder durch ein Mauersägeverfahren und Eindrücken von Metall- oder Kunststoffplatten.
Weiterhin ist das Ziegelmauerwerk durch eine Fugenertüchtigung von außen zu stabilisieren. Der lose Putz wird weggekratzt, neuer eingefügt und somit das Mauerwerk wieder stabil verfugt. Dabei wird die Fuge mindestens 3 cm tief ausgeratzt und mit einem dem Stein und der vorhandenen Fuge angepassten, eingefärbten Mörtel neu verfugt. Das Außenmauerwerk bleibt somit in seiner historischen Anmutung erhalten. Gleiches geschieht dort, wo innen das Ziegelmauerwerk sichtbar bleiben soll, ansonsten wird es innen verputzt.
Wenn historische Fenster aus optischen Gründen erhalten werden sollen, wir innseitig ein zweites Fenster vorgesetzt; diese Fensterkonstruktion wird auch als Kastenfenster bezeichnet.
Wird die Sanierung und Restaurierung so fachgerecht durchgeführt, wird der Vierkanthof auch die nächsten hundert Jahre einerseits als landschaftsprägendes Denkmal in seiner baulichen Harmonie der Nachwelt erhalten bleiben und anderseits den Bewohnern ein behagliches Zuhause mit modernem Komfort bieten. Die angestrebte Symbiose zwischen Neu und Alt wird dann gelungen sein.
Staatlich gewollte steuerliche Vergünstigungen für Denkmalimmobilien
Staatlich gewollte steuerliche Vergünstigungen für Denkmalimmobilien
Die privaten Investitionen in zu sanierende Denkmäler sind vom Staat gewünscht und gewollt und bieten gesetzlich geregelte besondere Steuervorteile. In den Einleitungen zu den Denkmalschutzgesetzen der einzelnen Länder weist der Gesetzgeber darauf hin, dass der Staat allein finanziell nicht in der Lage ist, unsere Denkmäler und Kulturgüter zu erhalten. Er ist auf die finanzielle Unterstützung von privatem Kapital angewiesen. Um einen Anreiz für ein Engagement in denkmalgeschützten Immobilien zu bieten, belohnt der Staat als Gegenleistung den Bürger mit erheblichen Steuervorteilen. Es liegt somit eine Symbiose zwischen Staat und Käufer vor, beide Seiten profitieren von der Zusammenarbeit.
Die Unterstützung des privaten Denkmalschutzes mit Steuervorteilen durch den deutschen Fiskus ist dabei nicht in Sondergesetzen oder Verordnungen verankert, sondern im Einkommensteuergesetz selbst geregelt, also in dem Gesetz, das die Pflicht zur Zahlung von Steuern von jedem einzelnen regelt.
Die Aufnahme der steuerlichen Vergünstigungen für Investitionen in Denkmäler in § 7i und 10f EStG unterstreicht dabei die Wertigkeit, die der Gesetzgeber dieser Steuerförderung einräumt. Anders als bei den früheren Steuervorteilen in Neubauten bei dem sog. „Bauherrenmodell“ sind diese somit gesetzlich verankert und steuerlich ausdrücklich zur Wahrung unseres kulturellen baulichen Erbes gewünscht.
Finanziell wird der Denkmalschutz in Deutschland dabei auf einmalige Art und Weise als eine der letzten Steueroasen gefördert: alle Investitionen in die Sanierung von Denkmälern können erhöht innerhalb von einer kurzen Zeitspanne von 10 bis 12 Jahren steuerlich abgeschrieben werden.
Zu unterscheiden ist dabei, ob die sanierte Immobile anschließend als Kapitalanlage vermietet wird oder selbstgenutzt wird, also ob man Kapitalanleger oder Eigennutzer ist.
Wer als Kapitalanleger in Denkmalschutz Immobilien investiert, darf gemäß § 7i EstG die vom Denkmalschutzamt akzeptierten Modernisierungskosten über zwölf Jahre abschreiben, und zwar zu 100 Prozent: Acht Jahre kann er jährlich neun, weitere vier Jahre jeweils sieben Prozent des sogenannten Sanierungskostenanteils steuerlich geltend machen. Darüber hinaus kann auch noch die Abschreibung für die Altbausubstanz in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Wurde das Gebäude vor 1925 errichtet, können 2,5% p.a. über 40 Jahre geltend gemacht werden. Wurde das Gebäude nach 1924 erbaut, gelten 2% p.a. über 50 Jahre.
Denkmalschutz Immobilien sind auch für Eigennutzer gemäß § 10 f EStG höchst interessant und bieten die einzige noch verbliebene Möglichkeit auch in diesem Bereich steuerliche Vorteile zu erhalten. Wer selbst ins Baudenkmal einzieht, kann über zehn Jahre jeweils neun Prozent der Sanierungskosten absetzen. In dem Fall gibt es jedoch keine Abschreibung für die Altbausubstanz.
Wichtig an dieser Stelle ist zu wissen, dass die Behandlung von Denkmalschutz Immobilien Ländersache ist. In Nordrhein-Westfalen werden die Einzelheiten im Denkmalschutzgesetz NRW geregelt.
Grundlegende Voraussetzung für die Anerkennung als Denkmal ist dabei, dass die Immobilien gemäß § 3 DSchG NRW in die von der Unteren Denkmalbehörde geförderte Denkmalliste eingetragen worden ist. Erst nachdem das Objekt die wichtige Einstufung als Denkmal erhalten hat, werden die Kosten, die im Zusammenhang mit der Wiederherstellung des Objekts stehen und vom Amt für Denkmalschutz genehmigt worden sind, als Werbungskosten anerkannt.
Zu beachten ist jedoch, dass alle Maßnahmen, die der Bauträger vornehmen möchte, zuerst einer Genehmigung durch die entsprechende Denkmalbehörde bedürfen. Die Arbeiten dürfen erst begonnen werden, wenn sämtliche Details mit dem zuständigen Amt für Denkmalschutz geklärt und genehmigt sind. Auch während der Bauzeit werden Denkmalschutz Immobilien durch das zuständige Denkmalamt begleitet und sichergestellt das alle Arbeiten im Sinne des Denkmalschutzes durchgeführt werden.
Der Investitionszeitpunkt, um die maximale steuerliche Förderung zu erhalten, muss in diesem Zusammenhang erfolgen, bevor mit dem Wiederaufbau des Gebäudes begonnen wurde. Erfolgt die Investition in Denkmalschutz Immobilien erst während der Bauzeit, so erhält der Investor nur eine reduzierte Abschreibung, nämlich um den Betrag reduziert, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits in die Sanierungsmaßnahmen geflossen ist.
Um die steuerlichen Vorteile gesichert zu nutzen, investiert man am besten bei einem Bauträger, die über ausreichende Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden nachweisen kann.
Investiert man dann in eine Lage mit guten Zukunftsaussichten und der daraus resultierenden Wertsteigerung gehört die Kapitalanlage in Denkmalimmobilien mit gesicherten Steuervorteilen zu den solidesten und lukrativsten Möglichkeiten einer Investition in Sachwerte.






Zukunftsregion Europa West – dort investieren, wo zukünftig die Musik spielt
Zukunftsregion Europa West
- dort investieren, wo zukünftig die Musik spielt -

Wenn man überlegt, in welcher Region man zukünftig in Immobilien investieren soll, kommt man an der Zukunftsregion des Wirtschaftsraums Europa West nicht mehr vorbei!
Bei der richtigen Wahl für einen Immobilienstandort kommt es nicht darauf an, welche Wertigkeit ein Standort heute besitzt, vielmehr entscheidend ist die zukünftige Entwicklung für die nächsten 20 Jahre. Es nützt niemandem, wenn ein Standort heute gute Kennzahlen aufweist, ohne eine aussichtsreiche Zukunftsaussicht zu haben. Eine Immobilie wird nur dann langfristig eine positive Wertsteigerung erfahren, wenn die sie umgebende Region ebenfalls eine aufstrebende Entwicklung nimmt.
In NRW fallen einem neben den Städten Düsseldorf, Köln und Bonn bei genauer Betrachtung vor allem der Wirtschaftsraum Europa West ins Auge. Es lohnt sich die Aussichten dieser Zukunftsregion näher zu betrachten:

1.) Günstige Lage in Europa:
Ausgehend von der Rheinschiene Köln-Düsseldorf Richtung Westen hinüber nach Aachen, den nahen Benelux-Staaten und bis hin nach Brüssel wird in Zukunft die Region Europa West eine herausragende Rolle spielen. Dabei wird die Lage zusätzlich von der Nähe der bereits bestehenden Metropolregionen Köln/Bonn (127,4 Mrd. BIP), Düsseldorf (69,2 Mrd. BIP), Ruhr (141,6 Mrd. BIP) und Niederrhein/ Nord-Limburg (54,5 Mrd. BIP) positiv beeinflusst.

2.) Staatliche Förderung zur zukunftsweisenden Restrukturierung des Braunkohle-Revier:
Hinter dem Begriff „Innovation Valley Rheinland“ und der „Zukunftsagentur RHEINISCHES REVIER“ (ZRR) verbergen sich eine Vielzahl von Maßnahmen und staatlichen Förderungen. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. In der beigefügten Karte verbindet sich mit jedem farbigen Punkt eine gesonderte Fördermaßnahme mit großer Zukunftswirkung für die region und ganz Deutschland.
Über 20 Jahre hinweg sind aktuell Strukturhilfen von rund 15 Milliarden Euro für das Rheinische Revier gesichert. Gefördert werden sollen neue Wirtschaftsfelder und Arbeitsplätze. Die Region soll als europäische Modellregion unter Beweis stellen, dass eine stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien funktioniert.
Eine Innovation ragt beispielgebend heraus: Jüngst im Januar wurde Europas erster Quantencomputer mit mehr als 5.000 Qubits der kanadischen Firma D-Wave in Jülich eröffnet, 44 internationale Experten waren am Bau des Modells beteiligt. „Mit dieser geballten Rechenpower beantworten wir die Fragen aus den Bereichen des Klimawandels, der künstlichen Intelligenz, der Medikamenten- und Impfstoffforschung“, stellte Ministerpräsident Wüst bei der Eröffnung heraus. „Die Ergebnisse, die dabei erzielt werden, kommen den Menschen in NRW und weit darüber hinaus zugute!“
Das Rheinische Revier soll eine weitgehend treibhausgasneutrale Modellregion für gutes Leben und gute Arbeit zum Nutzen der heutigen, aber auch der folgenden Generationen schaffen.
Als ein zweites Einzelbeispiel sei das co2-neutrale Projekt „Smart Quart“ – ein Konsortium aus 9 Partnern u.a. mit der RWTH Aachen – genannte, das unter anderem in Bedburg – unweit von Jülich – entsteht. Mit einem Förderbescheid des Bundeswirtschaftsministeriums entsteht auf 60.000 qm mit 150 WE eine zukunftsweisende Ressourcenschutz-Siedlung als einem der ersten „Reallabor der Energiewende“.

3.) Rekultivierte Landschaften mit hohem Freizeitwert:
Neben der Stärkung innovativer Wirtschaftskraft gibt es parallel dazu viele kraftvolle Initiativen, die Gegend nach Beendigung des Braunkohletagebaus zu einer attraktiven Zukunftsregion mit hohen Freizeit und Erholungswert umzuwandeln.
Alle Initiativen können auch hier an dieser Stelle nicht genannt werden.
Schon seit längerem realisiert ist die Freizeitregion Sophienhöhe etwa 13 km² Fläche bei Jülich. Nach mehr als drei Jahrzehnten ist das Wegenetz auf fast 100 Kilometer angewachsen. Die Sophienhöhe ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Die jungen Wälder sind über das Stadium der Erstbepflanzung hinausgewachsen. Zahlreiche Tiere und Pflanzen haben die Sophienhöhe besiedelt, und eine sorgsame forstliche Pflege fördert die Entwicklung einer naturnahen Flora und Fauna.
In der Zukunftsregion „indeland“ – gefördert von 7 Städten und Gemeinden – wird zukünftig u.a. der Bade- und Freizeitsee Inde-See etwa in Größe des Tegernsee in einem ehemaligen Baggerloch entstehen, der freilich Jahrzehnte brauchen wird, bis er gefüllt ist. Aber bereits während der Füllphase wird es Wanderwege in der Böschung geben.
In einer der wesentlich größeren Tagebaugrube bei Elsdorf wird der zweitgrößte Freizeit- und Badesee nach dem Bodensee entstehen, gefördert vom Planungsverbund „Rheinisches Sixpack“.
Mit dem Leitprojekt „Grünes Band“ des Zweckverbandes Landfolge Garzweiler – ein Zusammenschluss von drei Städten und einer Kommune mit rund 430 Quadratkilometer – wird seit 2016 als Initialprojekt eine systematische Grün- und Landschaftsentwicklung im Sinne einer grünen Infrastruktur entwickelt. So soll es Mensch, Natur, landwirtschaftliche Produktion und Kultur zusammenbringen. Es soll einen Raum für Artenschutz, Biodiversität, Mobilität und Erholung entstehen.

4. Fazit:
Die Zukunftsregion Europa West wird nicht nur dank Zukunftstechnologien wirtschaftlich stark sein, sondern auch eine attraktive, landschaftlich reizvolle Erholungsregion von ungeahnten Ausmaßen werden.
NRW und der Westen von Europa wird davon spürbar profitieren und alle, die in dieser Region investieren in industrielle Beteiligungen oder in Immobilien.
#Investion #Zukunktsregion #Kapitalanlage #Indeland #Indesee #Sophienhöhe #ZukunftsregionEuropaWest #Staatliche Förderung #Innovation Valley Rheinland #Zukunftsagentur Rheinisches Revier #Smart Quart #Reallabor der Energiewende #Ressourcenschutzsiedlung #Rheinisches Sixpack
WIR FREUEN UNS AUF 2022 !






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Betongold mit Denkmal
Fachgerechte Renovierung
Wie beim letzten Podcast ausgeführt ist es aus der mit der Inflation
verbundenen Geldentwertung klug in Sachwerte zu investieren.
Dabei ist bevorzugt an Immobilien (=Betongold)und speziell an Denkmal-
Immobilien zu denken.
Ein Investor oder auch Kapitalanleger wird im Regelfall nicht die Zeit
oder das notwendige Knowhow haben, Denkmäler selbst zu renovieren.
Dementsprechend benötigt er einen Denkmal erfahren Initiator oder
Bauträger, der dies für ihn erledigt und von diesem zum Beispiel eine
Denkmal-Wohnung kauft.
Um einen nachhaltigen und langfristigen Erfolg zu haben, ist die die
Auswahl eines langjährig erfahrenen Baupartners besonders wichtig.
Bauträger, die Denkmäler renovieren, benötigen angesichts der damit
verbundenen vielfältigen Aufgaben viel Erfahrung in der Abstimmung mit
den Denkmalbehörden und in der bautechnisch sorgfältigen
Restaurierung zum Erhalt des Denkmals.
Mit diesem Podcast wollen wir einige Beispiele zeigen, auf welche
Besonderheiten der Bauträger zu achten hat. Wie der beigefügte Film
zeigt, sind da vor allem die Sanierung des meist über 100 Jahren alten
Ziegelsteinmauerwerks, die Absicherung des Mauerwerks gegen
aufsteigende Nässe (Horizontalisolierung) und der Schutz des
historischen Gebälks im Dachstuhl zu nennen.
Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass denkmalgerecht sanierte
Immobilien mit ihrem unverwechselbaren Charme eines Unikats über die
Jahrzehnte einer nachhaltigen Wertsteigerung unterliegen, aber nur
dann, wenn sie gemäß den genannten Kriterien fachgerecht und auf
Dauer haltbar restauriert sind und so zu Betongold werde.

Inflation
Inflation
Mit Immobilien vor einer Inflation schützen
Lösung: Sachwert schlägt Geldwert
Aktuelle Situation:
Eurokrise, hohe Staatsverschuldung, expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, drastisch erhöhte Energie- und Benzinpreise, all das und vieles mehr schürt aktuell bei vielen Anlegern die Angst, dass die Inflation die Kaufkraft aufzehrt und ihr Geldvermögen schrumpfen wird.
Die Inflation lag im August bei 3.9 Prozent, im September bei 4,1 Prozent und ist im Oktober auf 4,5 Prozent gestiegen. Somit ist die Inflation in Deutschland auf dem höchsten Wert seit August 2008. Volkswirte rechnen mit weiteren Preissprüngen in den kommenden Monaten.
Die Preise in den USA steigen wie seit 1990 nicht mehr: „Die Inflation ist außer Rand und Band!“ Waren und Dienstleistungen kosteten im Oktober 6,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
#Inflation:
Inflation (aus dem Lateinischen „inflatio“) bedeutet übersetzt „aufblähen“ oder „anschwellen“. Kommt es in einer Wirtschaft zu einer Inflation, blähen sich die Preise auf. Viele Produkte werden immer teurer und damit sinkt die Kaufkraft des Geldes.
Wer heute 100.000 EUR auf der Bank liegen hat, erhält bei einer Inflation von nur 2 % im Jahre 2031 nur noch eine Kaufkraft von 80.000 EUR.

Ganz abgesehen von den aktuell geforderten Strafzinsen, diese lässt die Kaufkraft auf unter 75.000 EUR sinken.
Einige haben noch das warnende Beispiel der Weltwirtschaftskrise mit der Hyperinflation von 1923 vor Augen, wo die Deutsche Mark (ehemals Goldmark) binnen eines Jahres zu 100 % entwertet wurde. Am 15. November 1913 bekam man für eine inflationäre 1 Billion alter Mark genau eine neue „Rentenmark“, ein Totalverlust also.

Meine Lieblingsgroßmutter musste dies am eigenen Leib schmerzlich erleben, ihre vom Vater gewährte Altersversorgung – wie die ihrer drei Schwestern – mit jeweils 500.000 Mark auf dem Bankkonto, waren von heute auf morgen nichts mehr wert.
#anlegen in Sachwerten
Wäre das Geld in einen Sachwert wie Gold oder Immobilie geflossen, hätte meine Großmutter bis an ihr Lebensende ein bedeutendes Vermögen gehabt und hätte mir als ihren Lieblingsenkel sicherlich gerne ein stattliches Erbe hinterlassen.
Anzeichen für eine Hyperinflation sind aktuell sicherlich nicht gegeben, aber auch ein erwähnter Wertverlust von 25 % in den nächsten zehn Jahren sollte vermieden werden.
Einen Großteil seines Vermögens sollte man statt nur in Geldwerte (z.B. Sparanlagen, Bausparverträge, Lebensversicherungen und Anleihen von Staaten und Unternehmen) in Sachwerte wie Gold, Aktien und Immobilien investieren. Auch Kunst, Schmuck und Oldtimer zahlen zu den Sachwerten. Während der Geldwert nur auf dem Papier steht, sind Sachwerte haptisch erlebbar. Ein Sachwert kann gesehen und angefasst werden. Ein Sachwert stellt eine gewisse Form von Sicherheit dar, denn sein Wert steigt fast automatisch mit der Inflation.
Der Sachwert Gold dient zur emotionalen Absicherung gegen Krisen.
#Immobilienanlage:
Immobilien werden selbst genutzt oder gewinnbringend vermietet.
Aktien sollen attraktive Zuwächse und Dividenden abwerfen. Fast jeder Sachwert macht aus Anlagegesichtspunkten Sinn, allerdings sollte bei allen Geldanlagen eine Diversifikation erfolgen.
Bei allen Anlageformen sollte der Rat eines Experten eingeholt werden. Es sollte bei Immobilien sorgfältig auf Lage und Ausstattung geachtet werden.
#Anlage in Denkmalimmobilien:
insbesondere Denkmalimmobilien bieten zudem hohe und staatlich gewollte Steuervorteile. Bei entsprechender Steuerprogression erhält man über die Laufzeit von 10 oder 12 Jahren circa ein Drittel des Kaufpreises aus ersparten zurück.
Aber auch Sachwerte wie Gold unterliegen Schwankungen. Ein Totalverlust ist jedoch z.B. bei ausreichend versicherten Immobilien im Regelfall ausgeschlossen. Das Betongold der Immobilie ist dabei krisenfester als das echte Gold- der Goldpreis schwankt insofern, weil er sich allein nach der aktuellen Nachfrage richtet.
Wertsteigerung bei Immobilien
Die Immobilienpreise steigen gemäß dem bulwiengesa-Immobilienindex 2021 stetig seit 16 Jahren. Der kürzlich veröffentliche Index zeigt nicht nur die Entwicklung der Vergangenheit, sondern wirft auch einen Blick in die Zukunft. Vor allem der Wohnungsmarkt konnte 2020 mit einem Plus von 5 Prozent überzeugen und stieg somit in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 6,5 Prozent.
Gemäß einer Prognose des Immobilienportals immowelt.de könnten die Immobilienpreise bis 2030 sogar um 60 Prozent steigen. Für diese Prognose hat Immowelt nach eigenen Angaben die Wohnungsangebote der 14 größten deutschen Städte zwischen 2010 und 2018 quartalsweise erfasst und dabei ein statistisches Verfahren angewandt, das alle maßgeblichen Einflussfaktoren wie die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung, Zinsen, Verbraucherpreise und Baupreise berücksichtigt.
In Immobilieninvestitionen sollte man – wie auch Aktien – immer über einen langen Zeitraum investieren. Vorteile hat eine Inflation zum Beispiel für Immobilieneigentümer, die Ihren Immobilienkauf über einen Kredit finanziert haben. Der Grund liegt darin: Wenn das Geld im Lauf der Zeit immer weniger wert ist, sinkt auch die Last der aufgenommenen Schulden.
Wenn man also richtig beraten wird, schlägt der Sachwert den Geldwert vor allem in Zeiten hoher Inflation!
Leverkusen, den 14.11.2021
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Bernd Krükel




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